Hallo zusammen,
diesen recht kleiner Pilz auf einem Fichtenzapfen habe ich vor kurzem im Dornbirner Firstgebiet unterhalb der Sattelalpe in einem recht sumpfigen Gebiet gefunden. Ich habe diesen beim letzten Stammtisch kurz mit Uschi besprochen und sie tippte schon auf O. janthina.
Bestimmt habe ich diesen dann doch noch nach dem Schlüssel für Ombrophila von Baral (1988): 1) Sporen unter 20 µm lang > 2) Sporen max. 3,5 µm breit > 3) Sporen max. 9 µm lang > 5) Sporen elliptisch, 5-7 x 2,7-3,5 um > 6) entales Excipulum sehr gallertig, Sporen (4,5) 5 - 6,5 (7,5) x 2,7 - 3,2 µm, Apothezium gern langgestielt, Piceazapfen = Ombrophila janthina
Die von mir gemessenen Sporen sind [5.7-7.2] x [3.0-3.5] µm groß, Q = [1.8-2.3], N = 30. Zwar am oberen Ende, aber das passt noch, denke ich. Gerade auch, weil die anderen Merkmale wie sehr gallertig, langer Stiel und auf Fichtenzapfen sehr gut passen.
Gruß,
Bernhard
Ombrophila janthina
Ombrophila janthina
Re: Ombrophila janthina
ja ich bin sicher, dass es dieser Pilz ist. Der ist nicht sooo selten.
LG Uschi
LG Uschi
Re: Ombrophila janthina
Bzgl. nicht sooo selten: ich glaube, ich hatte diesen gestern in Kehlegg noch einmal gefunden. Der Fruchtkörper wächst auf einem Fichtenzapfen, hat einen ausgeprägten Stiel und ist gallertig.
Ich habe auf diesen auch den Schlüssel für Ombrophila von Baral (1988) angewendet und lande auch hier bei O. janthina. Dies primär aufgrund der Sporengröße von [5.5-7.0] x [2.8-3.6] um, die laut diesem Schlüssel wohl ein entscheidendes Unterscheidungsmerkmal sind.
Dieser ist zwar weniger schleimig als das andere Exemplar, aber an der Fundstelle am Wegrand in Kehlegg war es auch nicht ganz so feucht. Er unterscheidet sich auch in der Farbe, passt aber dadurch sogar noch besser zu den Funden in der Mykologischen Datenbank (https://pilzdaten-austria.eu/#tax/239579).
Gruß,
Bernhard
Ich habe auf diesen auch den Schlüssel für Ombrophila von Baral (1988) angewendet und lande auch hier bei O. janthina. Dies primär aufgrund der Sporengröße von [5.5-7.0] x [2.8-3.6] um, die laut diesem Schlüssel wohl ein entscheidendes Unterscheidungsmerkmal sind.
Dieser ist zwar weniger schleimig als das andere Exemplar, aber an der Fundstelle am Wegrand in Kehlegg war es auch nicht ganz so feucht. Er unterscheidet sich auch in der Farbe, passt aber dadurch sogar noch besser zu den Funden in der Mykologischen Datenbank (https://pilzdaten-austria.eu/#tax/239579).
Gruß,
Bernhard